Können wir schon beamen? – Yes, we can.

Können wir schon beamen? – Yes, we can.

Ich bin der Ansicht, dass wir dem Beamen schon viel näher sind, als wir glauben.
Darth Vader kann es noch nicht, aber wir?

 

Radiointerview zu Star Wars und unserer digitalen Zukunft

Am 13. Dezember 2017 wurde ein Radiointerview mit mir auf Radio 24, dem bekanntesten Privatradio der Schweiz ausgestrahlt. Das war am Tag als die neue Folge im Kino anlief. Die Moderatorin wollte wissen, welche Errungenschaften in Science Fiction auch uns erreichen werden. Hier das Radiointerview auf Schweizerdeutsch:

 

Können wir schon beamen?

Bildquelle: shutterstock_280768850

Weitere Gedanken, die leider im Interview zu kurz kamen. Das Radio lässt nur Kurzbeiträge zu.

Wir können heute schon beamen – noch keine Menschen, aber …

Wir können vermutlich noch lange nicht Menschen von A nach B teleportieren. Aber wir sind dem Gedanken des Beamens vermutlich schon sehr nahe. Nehmen wir mal tote Materie, zum Beispiel eine Büste. Wir können einen Gegenstand als 3D-Modell scannen, dieses zum Zielort übertragen und dort auf einem 3D-Drucker ausdrucken. Das ist letztlich auch schon beamen, nur halt langsamer als in Star Trek bzw. Raumschiff Enterprise. Das kennen Sie bestimmt noch: Captain Kirk und Spock.
In meinem Buch „Übermorgen“ habe ich das auch schon im Kapitel über 3D-Drucker thematisiert. Auf der ISS brauchten sie ein Werkzeug. Früher mussten sie auf den nächsten Transporter warten. Und die kommen ja auch nicht im Stundentakt. Und Amazon liefert auch noch nicht ins Weltall. Aber seit einiger Zeit haben sie dort oben bereits einen 3D-Drucker im Einsatz. So haben sie eben die Baupläne für den 3D-Drucker hochgebeamt und das Teil gleich selber hergestellt.

Wir lachen heute über den Computerschrott von damals

„Beam me up, Scottie“. Wie oft hat das Captain Kirk gesagt? Und worüber? Über einen Communicator, den heute kein Mensch einsetzen würde. Ein total veraltetes Teil. Aus urheberrechtlichen Gründen darf ich Ihnen das hier nicht zeigen. Aber verlinken darf ich. Hier zu sehen: http://www.thinkgeek.com/product/iphv/
Star Trek spielt irgendwann in 200 bis 300 Jahren in der Zukunft. Da haben sie ganz bestimmt keinen solchen Computerschrott im Einsatz. Da werden die Geräte völlig unsichtbar sein und man kommuniziert einfach und bestellt, was man möchte.

Zurück zu Star Wars und den Innovationen

Ich glaube nicht, dass wir – wie in Star Wars – uns dereinst die Köpfe mit einem Laserschwert einschlagen werden. Die weiss gekleideten „Sturmtruppen“ (Stormtroops) sind Menschen. Und wenn wir unbedingt von Kriegen sprechen müssen, werden in Zukunft Kriege als Stellvertreterkriege geführt werden. Roboter wie in Terminator und Drohnen mit künstlicher Intelligenz ausgestattet werden die Kriege künftig führen. Vielleicht hat uns ja dann auch schon eine KI (künstliche Intelligenz) übernommen und beherrscht uns wie in Terminator.

Science Fiction in der Medizin und unsere nahe digitale Zukunft

Einen Aspekt konnte ich im Radiointerview doch noch platzieren. Bei Star Wars staunten wir nicht schlecht, als Luke Skywalkers Arm im Kampf gegen Darth Vader (sein Vater, wie sich dann später heraus stellte) abgetrennt wurde und in der nächsten Folge dann wieder dank Medtech ersetzt werden konnte. Das wurde so cool gezeigt, wie wir das heute (noch) nicht können, bestimmt aber schon bald. Auch hier zeigt uns Science Fiction auf, wo unsere Reise hingehen wird.
Und noch etwas, was es bei uns schon bald geben wird. Bei Star Trek hat „Pille“ (Dr. McCoy) wundersame Geräte im Einsatz. Er scannt die Patienten mit seinem Tricorder ab und kennt die Diagnose unmittelbar. Solche Entwicklungen gibt es auch in unserem Zeitalter schon, wie derstandart.at darüber am 9.1.2017 berichtete: „Star Trek“ trifft Realität: Erstes Smartphone mit „Tricorder“ vorgestellt.

Wir sind der Realität näher bei Science Fiction als wir uns vorstellen können

Wenn wir noch vor wenigen Jahren Science-Fiction-Filme schauten, kam uns alles noch sehr unreal vor. Doch dank der Digitalisierung werden wir immer mehr Aha-Erlebnisse haben und sagen, hey, das kennen wir doch schon aus dem Film.
Science Fiction gibt uns die Ideen für unsere künftige Realität.

[hr]

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Jörg Eugster

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